Corona

Sehr geehrte Patientinnen, sehr geehrte Patienten, sehr geehrte Eltern

Bereits seit Eröffnung der Praxis 2018 verzichten wir auf das Händeschütteln und schenken Ihnen stattdessen unser Lächeln.

Seit Februar 2020 finden bei uns Maßnahmen auf Basis von Expertenempfehlungen mit dem Ziel statt, die Sicherheit für Ihr Kind, Sie und unser Team zu gewährleisten. Hierfür tragen wir medizinische Mund-Nasen-Masken, halten v.a. die empfohlenen Abstandsregeln (mindestens 1,5 Meter) ein, waschen und desinfizieren uns regelmäßig die Hände. Mittlerweile sind alle Mitarbeitenden der Praxis zweimal geimpft.

In der Praxis finden fachärztliche Gespräche und Therapien, Einzeluntersuchungen, Einzeltherapien und Behandlungsgruppen durch Mitarbeitende meiner Praxis für Jugendliche (max. 6 Patient*Innen) und für Kinder Gruppenbehandlungen in kleineren Gruppen bis max. 5 Kindern statt, wenn keine Klassen- oder Schulschließungen bestehen. Die Kinder und die Jugendlichen tragen eine medizinische Mund-Nase-Maske und müssen in der Lage sein, die Abstandsregeln einzuhalten. Kinder und Jugendliche, welche sich in Quarantäne befinden, dürfen die Praxis nicht betreten.

Mit einem differenzierten Maßnahmenkatalog schützen wir unsere Praxis, Patient*Innen und Eltern bisher erfolgreich gegen COVID-19.

Je nach Einschränkungsmaßnahmen bzw. Lockerungen werden die Praxisabläufe in Teambesprechungen regelmäßig an die Anordnungen der Bundes- und Landesregierungen sowie die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts sowie die Empfehlungen Deutschlands führender Virologen und Epidemiologen angepasst.

Unstrittig ist, dass die aktuellen Beschränkungen zum Schutz vor COVID-19-Ansteckungen zwar positive Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen haben, gleichzeitig aber negative auf die Wirtschaft und Situation aller Bürger*Innen, verbunden mit Auswirkungen auf die körperliche und seelische Gesundheit von Eltern und Kindern. Sorgen um den Arbeitsplatz und die eigene wirtschaftliche Situation, die Perspektive durch die lange andauernden Maßnahmen der Politik, Ängste, Depressionen sowie Aggressionsneigung steigen an. Der Stresslevel in den Familien wächst nach unserer Beobachtung insbesondere durch paralleles Homeoffice der Eltern und Homeschooling der Kinder und Jugendlichen deutlich an, insbesondere bei Familien mit kleinerem Wohnraum und mit kleineren Geschwisterkindern. Wir bieten Ihnen im Falle von innerfamiliären Problemen im Zusammenhang mit Kindern und Jugendlichen gerne unsere Hilfe an.

Bei der Gelegenheit: Kinder, Jugendliche sowie junge Erwachsene haben durch die psychosozialen Einschränkungen psychisch besonders stark gelitten und haben sich gleichzeitig größtenteils sehr solidarisch mit durch Coronainfektionen gefährdeten älteren Menschen verhalten. Aus unserer Sicht sollten sich die erwachsenen Personen nun den jungen Menschen gegenüber ebenfalls solidarisch zeigen und sich impfen lassen.

Es gelten für die Praxis folgende Einschränkungen:

Wenn Ihr Kind oder Sie oder jemand in der Familie oder jemand im direkten Umfeld Fieber (über 38 Grad Celsius) oder (Reiz-) Husten haben, kommen Sie bitte NICHT in unsere Praxis, sondern kontaktieren uns bitte telefonisch oder per E-Mail, damit wir mit Ihnen besprechen können, ob der Termin stattfinden soll oder nicht. (Etwas) seltener kommen Schnupfen, Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall (insbesondere bei Kindern), Schüttelfrost sowie Verlust des Geruchs- und Geschmackssinnes bei COVID-19-Erkrankten vor. Kommen Sie möglichst nur mit einer Begleitperson in die Praxis. Wir haben mehrere Wartebereiche eingerichtet, um das Personenaufkommen zu verteilen.

Wir führen selbst keine Testung auf Coronavirusinfektionen COVID-19 sowie auch keine Impfungen durch!

Sollten Ihr (jugendliches) Kind oder Sie Kontakt zu einer Person (gehabt) haben, bei der der hochgradige Verdacht auf eine COVID-19-Infektion besteht, kommen Sie bitte oder Ihr (jugendliches) Kind NICHT in unsere Praxis, unabhängig davon, ob das Kind oder Sie selbst Symptome haben oder nicht. Gerne können Sie uns bei Unsicherheiten diesbezüglich telefonisch kontaktieren. Wir bieten Ihnen dann gerne einen späteren Gesprächs- oder Untersuchungstermin an.

Bitte wenden Sie sich nach Kontakt mit einem mit Corona infizierten oder einer Person, bei der hochgradiger Verdacht diesbezüglich besteht, unabhängig von eigenen Symptomen an Ihr zuständiges Gesundheitsamt:

Landratsamt Lörrach: Corona-Hotline 07621/410-8971 covid19@loerrach-landkreis.de

https://www.loerrach-landkreis.de/corona

Landratsamt Waldshut: Corona-Hotline 07751/865151 corona-allgemein@landkreis-waldshut.de 

https://www.landkreis-waldshut.de/aktuelles/informationen-zum-neuartigen-coronavirus/

Ansprechpartner für die medizinische Versorgung z.B. im Falle von Verdacht auf COVID-19 Erkrankung: Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117 (bitte mit dieser Ressource sparsam umgehen, es handelt sich nicht um ein Infotelefon, sondern um die hausärztliche Notfallversorgung!)

Empfehlenswerte Quellen:

Bundesministerium für Gesundheit: www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html (sehr gut geeignet als Patienteninformation)

Robert Koch-Institut: 

www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

(umfangreichste und stets aktuelle und verlässlichste Seite)

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:

www.infektionsschutz.de/hygienetipps/

(praktische Tipps)

Johns Hopkins University

https://coronavirus.jhu.edu/map.html

(Internationale Daten)

NDR-Podcast mit Prof. Dr. med. Sandra Ciesek, Uniklinik Frankfurt und Prof. Dr. med. Christian Drosten, Charité, Berlin

https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html