Anmeldung/Erstgespräch

Grundsätzlich bedarf es vor der Vorstellung bei uns des Einverständnisses aller Sorgeberechtigter, auch wenn die Eltern getrennt sind oder gar seit Jahren keinen Kontakt mehr miteinander hatten. Hierzu erhalten Sie von uns ein Einverständniserklärungsformular.

Eltern: Sie haben selbst den Verdacht, dass etwas mit Ihrem Kind nicht stimmt, dass es anders, besonders ist? Sie bekommen von der Schule die Rückmeldung, dass Ihr Kind sich schlecht konzentrieren kann, beobachten selbst, dass es die Hausaufgaben nicht gerne macht, vor sich herschiebt, lieber stundenlang um die Erledigung streitet, anstatt sie einfach zu erledigen? Ihr Kind hat Probleme in der Selbstorganisation, wird leicht wütend, impulsiv, leicht gereizt? Ihr Kind hat Probleme mit dem Lesen, Schreiben oder Rechnen? Ihr Kind geht nicht gerne zur Schule, hat wenig Anschluss an Gleichaltrige? Ihr Kind hat Stimmungsschwankungen, verletzt sich selbst? Ihr Kind hat Ängste, Zwänge oder Tics?

Jugendliche ab 14 Jahren: Grundsätzlich bedarf es (wie oben erwähnt) des Einverständnisses der Sorgeberechtigten, wenn Ihr Euch bei uns vorstellen wollt. Ihr habt grundsätzlich aber das Recht, Euch beraten zu lassen, z.B. wenn es Euch bei bestimmten Themen erst einmal schwerfällt, dies im Beisein der Eltern zu tun. Sobald aber Entscheidungen zu diagnostischen oder therapeutischen Schritten anstehen, bedarf es des Einverständnisses der Eltern bzw. aller Sorgeberechtigter.

Eltern sowie Patientinnen und Patienten, welche über 18 Jahre alt sind, sollten sicher sein, dass im laufenden Quartal keine weitere Vorstellung in einer anderen Praxis, welche nach dem Konzept der Sozialpsychiatrie arbeitet oder in einer sog. Institutsambulanz z.B.
Kinder- und jugendpsychiatrische Praxis Dres. Ritter-Gekeler, Böhme, Wittenberg in Müllheim,
Kinder- und jugendpsychiatrische Institutsambulanz (PIA) der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Lörrach
Das sozialpädiatrische Zentrum in Lörrach oder die
Sozialpädiatrische Praxis von Frau Dr. Zissel und Frau Dr. Freund in Bad Säckingen)
erfolgt ist.

Wir können keine Patienten behandeln, die sich nicht von Suizidalität distanzieren können, die schwerwiegende Suchterkrankungen, insbesondere mit Entzugssymptomen aufweisen, welche massiv untergewichtig sind, welche zusätzlich massive körperliche Erkrankungen haben und welche nicht in der Lage oder bereit sind, (regelmäßig) zu den Terminen in der Praxis zu erscheinen.

Zum Erstgespräch bringen Sie bitte
das Krankenversichertenkärtchen Ihres Kindes
und folgende Unterlagen in Kopie mit:

• das gelbe Untersuchungsheft
• den Mutterpass
• den Impfpass
• Zeugnisse, insbesondere die Grundschulzeugnisse
• schulpsychologische Berichte
• alle relevanten ärztlichen oder psychologischen Vorberichte
• ärztliche Atteste oder Gutachten
• eine Auflistung aller bisher eingenommenen Medikamente Ihres Kindes